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Der Ratgeber für kulinarisches Messe-Marketing

Flying Service für Ihr nächstes Abendevent?

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

für Abendveranstaltungen ist der Begriff „Flying Service“ derzeit sehr populär, wenn auch nicht neu. Viele unserer Messekunden, die abends Ihre Gäste und Mitarbeiter zum Umtrunk und zu gutem Essen einladen, schlagen dann vor, das Essen im Flying Service anzubieten. Flying Service heißt nichts anderes, als dass das Essen zum Gast kommt und nicht umgekehrt.

Grundsätzlich eine schöne und anscheinend sehr moderne Alternative zum klassischen Buffet, bei dem sich der Gast selbst zum Essen begeben muss.

Lassen Sie mich diese Ausgabe unserer Eckigen Himbeeren nutzen, um einmal genau zu betrachten, was für Folgen bzw. welche Vor- und Nachteile der Flying Service mit sich bringt.

Beginnen wir mit den Vorteilen des Flying Service:
Aufwendig angerichtet, Teller für Teller Hingucker: Zunächst einmal hat man in der Regel fertig angerichtete Speisen in kleinen Schalen, Gläsern, Schüsseln oder sonstigen Gefäßen. Oder es handelt sich um fein garniertes Fingerfood. Alles in allem meistens eine Augenweide, schön anzusehen, genauso wie der exklusiv gestaltete Messestand.

Speisefolge und Dauer steuern: Im Gegensatz zum Buffet kann man ein Flying Buffet zeitlich und mengentechnisch sehr gut steuern. Allein der Koch (bzw. der Auftraggeber) kann entscheiden, wann Vor-, Haupt- oder Nachspeisen serviert werden sollen. So kann man z. B. hervorragend einen Live-Act oder eine kleine Ansprache zeitlich zwischen den Gängen platzieren.

Kommunikation bleibt erhalten: Wenn sich Ihre Gäste nicht irgendwo anstellen müssen, bleibt die Kommunikation erhalten. Gespräche oder Gesprächsgruppen bleiben zusammenstehen und trotzdem partizipiert man am Essen.

Höhere Serviceintensität: Klingt nach einem Nachteil, ist aber auch ein Vorteil. Mehr Servicekräfte kümmern sich um Ihre Gäste (so sollte es zumindest sein beim Flying Service). Der Gast empfindet eine Veranstaltung höherwertiger, als wenn man sich überall selbst bedienen darf (muss).

Flying Service beinhaltet aber auch Konsequenzen, die man sich gut überlegen muss:
Ein klassisches Buffet ist eine Alternative Sättigungsfaktor: Kleine Häppchen und kleine Gläschen sättigen in der Regel nicht so schnell wie z. B. ein Hauptgang vom Buffet. Sie benötigen eine relativ große Zahl dieser Häppchen. Dies macht das Flying Buffet teurer. Was aber noch viel wichtiger ist: es kann Ihnen niemand garantieren, dass alle Ihre Gäste auch richtig satt werden. Achten Sie also bitte darauf, wer Ihre Gäste sind und was der Charakter Ihrer Abendveranstaltung ist. Es ist manchmal schwierig alle Gäste in gleicher Weise zu versorgen. Häufig sind die Gäste benachteiligt, die am weitesten entfernt von der Küche stehen. Die Servicekräfte kommen manchmal nicht so weit, sondern werden von anderen Gästen abgefangen.

Mehr Servicepersonal. Wie oben schon beschrieben, benötigen Sie mehr Servicepersonal als bei einem klassischen Buffet. Es müssen mehr Servicekräfte bereitstehen, um Speisen in vernünftiger Zeit und Menge Ihren Gästen zu reichen. Gleichzeitig geht der Getränkeservice natürlich genauso weiter. Von der Personalseite her wird es also teurer für Sie als Veranstalter.

Mehr Platz für die Küche: Um die vielen kleinen Häppchen anzurichten, benötigt der Caterer - insbesondere bei warmen Speisen - mehr Platz. Es müssen große Mengen von Schälchen direkt am Messestand befüllt werden, da nicht alle Speisen vorab angerichtet und angeliefert werden können. Dazu muss der Caterer dann auf einen separaten Raum auf Ihrem Messestand ausweichen.

Allergene und Zusatzstoffe: Es wird immer mehr ein Thema, dass Menschen auf Allergene reagieren und die gesetzlichen Vorschriften besagen, dass der Aussteller bzw. Caterer Auskunft geben muss. Die ist natürlich viel einfacher bei einem Buffet, an dem ein Koch steht, der die Fragen Ihrer Gäste beantworten kann.
Manchmal macht es die Mischung. Ich habe in der jüngeren Vergangenheit häufig Vor- und Nachspeisen im Flying Service servieren lassen und den Hauptgang in Form eines klassischen Buffets. So hatten alle Gäste die Möglichkeit selber zu bestimmen, was sie essen und vor allem wie viel. Und auf einem Menüteller passt nun mal einfach mehr Essen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, in welcher Form Sie Ihr nächstes Bufett planen, rufen Sie mich gern an.

Ich wünsche Ihnen weiterhin gute Messen,

Ihr

Mark Schwarzkopf
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